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Die Fachschale Biotop dient der Erfassung und Bewertung von Biotopen sowie der Verwaltung von Schutzgebieten und Kompensationsflächen. Sie unterstützt Naturschutzplanungen wie Landschaftspläne oder Pflege- und Entwicklungspläne und bildet die Grundlage für ein Ökokonto. Die Fachschale verwaltet Flächen, Maßnahmen und Kompensationsleistungen, stärkt damit die planerische Umweltvorsorge und ein nachhaltiges Flächenmanagement.
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Biotope sind Lebensräume, die über Biotoptypen gekennzeichnet werden. Eine Aufnahme von Biotopen kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen, z.B. für:
- Schutzgebiete:
Es gibt Biotoptypen, die per Definition nach Ländergesetz unter Schutz gestellt worden sind und es gibt flächige Schutzgebiete wie Naturschutzgebiete (NSG), für deren Ziele und Maßnahmen Pflege- und Entwicklungspläne (PEP) aufgestellt werden. Für die Betreuung der Schutzgebiete werden die PEP nicht mehr ausschließlich analog vorgehalten, sondern in einer Datenbank verwaltet.
- Kompensationsflächen:
Bei Eingriffen in Natur und Landschaft müssen, sofern sie nicht zu vermeiden und zu vermindern sind, Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt werden. Das bedeutet, dass im Rahmen des Verfahrens (z.B. Bauleitplanung, Planfeststellungsverfahren) die Eingriffsfolgen zu ermitteln und zu kompensieren sind. Diese Kompensationsflächen müssen verwaltet werden, um Kontrollen zu gewährleisten und zu vermeiden, dass Flächen doppelt belegt werden. Die Gemeinden können Ausgleichsflächen zur Verfügung stellen und sich mittels Ökokonto gutschreiben lassen. So hat die Gemeinde die Möglichkeit, Schutzmaßnahmen schon im Vorfeld durchzuführen und sich später von Eingriffsverursachern die Kosten für ermittelte Beeinträchtigungen auszahlen zu lassen, sofern es einen funktionalen Bezug gibt (zeitliche Flexibilisierung).
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