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Nutzen:

Die Fachschale Grünflächen dient der Erfassung und Verwaltung von Grünflächen und Grünflächenteilen (wie z.B. Wege, Rasenflächen, Wasserflächen, Rabatten, Hecken), von Dokumenten zu Grünflächen, Pflegemaßnahmen.

Grünanlagen als Bestandteil des öffentlichen Raums sind ein wesentlicher Faktor für die Stadtentwicklung. Sie erfüllen nicht nur ökologische und ökonomische Funktionen, sondern sind auch in sozialer Hinsicht von besonderer Bedeutung. Die Verwaltungsreformen der letzten Zeit führen dazu, dass der Druck auf die Kommunen steigt, Verwaltungsprozesse effizient und kostengünstig abzuwickeln.

Dies führt an vielen Stellen zu einem Umdenken der Kommunen, die sich zum Ziel setzen ein effizientes Instrument zum Flächenmanagement aufzubauen. Die Einführung und der Aufbau eines solchen Systems setzt zwingend voraus, dass die Flächen und deren Flächenausstattungen erfasst und nach Art (Objekttyp), nach Qualität (Pflegeintensität) und nach Quantität (Größe in m², Stückzahl…) spezifiziert werden. Erst auf der Basis dieser drei Komponenten ist eine Leistungsbewertung im Vergleich zu Fremdfirmen oder an deren Kommunen möglich oder können exakte und zuverlässige Vergleichsangebote eingeholt werden.

Die Fachschale Grünflächen:

  • ist die Grundlage für die Planung, Entwicklung und Unterhaltung der Grün- und Freiflächen.
  • liefert die Daten für den interkommunalen Vergleich
  • bildet die Freiraumsituation der Kommune ab
  • liefert durch die Aufwandserfassung die wesentlichen Daten für die Kosten- und Leistungsrechnung
  • bietet die Möglichkeit zur Erstellung von Pflegeplan und Leistungsbeschreibung für Grünanlagen
  • dokumentiert Verwaltungsvorgänge
  • liefert die Arbeitsbeschreibungen für einen Betrieb in Eigenregie oder die Daten für die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für eine Vergabe

Beschreibung:

  • Klärung der Datenlage
    • welche Daten sollen zum Einsatz kommen (Flurkarten, Luftbilder, Kartierungen anderer Ämter)
    • welche Daten sind bereits im eigenen Hause vorhanden
    • welche Daten sind in anderen Ämtern vorhanden/li>
    • wie aktuell sind diese Daten
    • in welchen Formaten liegen diese Daten vor
  • Überprüfung des Kartenmaterials
    • Klärung der Besitzzuweisung
    • Festlegung der zu erfassenden Flächen
    • Überprüfung der Rentabilität der Digitalisierung der kartografischen Daten
    • Überprüfung der Datenformate
  • Methodenrecherche zur Datenerfassung
    • Auswahl eines angemessenen Kartierverfahrens (Einmessung, Aufnahmen mit Maßband und Laufrad, Digitalisierung aus einem Luftbild, Photogrammetrische Auswertung...)
    • Festlegung der Qualität
  • Erarbeitung eines Flächen-Kataloges (Objektschlüssel)
    • Festlegung der Kartierungstiefe
    • Festlegung von Teilflächen im Hinblick auf die Pflegearbeiten
  • Erstellung eines Leistungsverzeichnisses
    • Leistungsverzeichniss zur Vorbereitung und Durchführung der Datenerfassung (Abgrenzung der zu bearbeitenden Fläche, Übergabe des Flächen-Katalogs, Begriffsdefinitionen...)
    • Festlegung der Qualitätsanforderungen an die Daten gegenüber den Erfassungsfirmen
    • Festlegung aller Termine (Kartierungsbeginn, Abgabetermin)
  • Qualitätskontrolle
    • der Daten
    • der Digitalisierungsgenauigkeit
    • der Referenzen der Daten (Referenzielle Datenintegrität)
    • Feldvergleich (z.B. Begehung)
    • der richtige Attributierung
  • Datenübernahme in ein GIS

Stand: 2008-01-30