Multiprozessorsysteme sind auf Grund des höheren Hardware-Aufwandes und des damit verbundenen Preises bisher nur Server-Systemen oder speziellen Workstations vorbehalten geblieben. Wenn Sie Ihre CAD-/GIS-Arbeitsplätze noch nicht mit Multiprozessorsystemen ausstatten wollen, so gibt es jetzt eine Alternative:
Intel® hat im November 2002 einen neuen Prozessor-Typ mit Hyper-Threading-Technologie auf den Markt gebracht. Die Innovation von Intel® ist der Turbolader für Ihr CAD-System: Die Leistung Ihres Computers wird sofort gesteigert, wodurch Sie alles im Handumdrehen erledigen können.
Ab dem 31.01.2003 ist der neue GEOvision³ Kernel HT für den Einsatz mit Intel® Hyper-Threading- und Multiprozessorsystemen verfügbar.
Wir alle wissen um die Vorteile von Multiprozessor-Systemen:
Zwei oder mehr Prozessoren werden bei der Installation vom Betriebssystem MS-Windows XP erkannt.
Fortan verteilt Windows parallel laufende Applikationen selbständig auf die Prozessoren. Zum Beispiel läuft eine Textverarbeitung auf dem ersten Prozessor. Eine weitere Anwendung zum Beispiel läuft auf dem zweiten Prozessor. Das nennt man Multitasking. Bei Monoprozessor-Systemen werden alle Applikationen im Multitasking nacheinander mit Rechenzeit versorgt, was dazu führt, dass rechenzeitintensive Anwendungen, wie CAD, dem Rest des Systems weniger Rechenzeit über lassen. Läuft das Multitasking hingegen auf Multiprozessorsystemen, steht (bei Dual-Prozessorsystemen) fast die doppelte Rechenzeit zur Verfügung, das CAD kann theoretisch einen kompletten Prozessor selber benutzen und alle anderen Anwendungen den zweiten oder weitere Prozessoren.
Die Anwendungen müssen natürlich in der Lage sein, mit mehreren Prozessoren interagieren zu können. So wie oben beschrieben, wird beim Multitasking jede Anwendung auf unterschiedlichen Prozessoren ablaufen. Um eine noch bessere und gleichmäßigere Auslastung der Prozessoren zu erreichen, müssen die Anwendungen selbst ihre Prozesse aufteilen können. Das nennt man Multithreading. Eine CAD-Anwendung könnte bestimmte Operationen auf mehrere Prozessoren verteilen und damit schneller Ergebnisse liefern. Oder man könnte während bestimmter, bisher die komplette Rechenzeit anfordernde Prozesse mit der Applikation weiter arbeiten (obwohl zum Beispiel eine Ausgabe läuft).
Mit dem neuen Kernel, dem GEOvision³ Kernel HT haben wir eine Software hergestellt, die nun echtes Multitasking und echtes Multithreading unterstützt.
Was verbirgt sich hinter der Hyper-Threading-Technologie*, die von den Systemen auf Basis des Pentium® 4 Prozessors mit 3,06 GHz und mehr unterstützt wird?
Diese Technologie sorgt dafür, dass sich das System wie ein Dual-Prozessorsystem verhält. Software und Betriebssystem gehen von zwei parallel arbeitenden Prozessoren aus, obwohl tatsächlich nur ein einziger Pentium 4 Prozessor im System steckt. Programme, die mit mehreren Threads arbeiten (Multithreading, so wie GEOvision³ Kernel HT) werden dadurch beschleunigt. Unter dem Strich ergibt sich so ein höherer Durchsatz, der unmittelbar für eine bessere Systemleistung sorgt.
Was bringen Hyper-Threading oder Multiprozessor-Systeme für GEOvision³?
Durch die moderne Softwarearchitektur des neuen Kernel HT ist die volle Unterstützung von Multitasking und Multithreading sowohl auf Intel®-basierenden Multiprozessor-Systemen als auch auf den neuen Systemen mit Intel®-Hyper-Threading-Technologie gegeben, so dass Sie unmittelbaren Nutzen aus dieser von Intel eingeführten Technologie ziehen.
GEOvision³ Kernel HT erhält durch die Unterstützung des echten Multithreading eine Beschleunigung bei der Arbeit mit mehreren Modellen, mit mehreren Ansichtsfenstern, bei Fang-Funktionen, beim Drucken, Plotten und vielem mehr.
So können Sie heute schon die Vorteile eines Multiprozessorsystems durch den ökonomischeren Einsatz der Intel®-Hyper-Threading-Technologie nutzen.
Sie können Ihren GEOvision³ Kernel für 1.250,00 EUR auf den neuen GEOvision³ Kernel HT updaten. Bei einem Neukauf des GEOvision³ Kernels HT beträgt der Preis 4.500,00 EUR.
*Die Hyper-Threading-Technologie setzt folgendes voraus: ein Computersystem mit einem Intel® Pentium® 4 Prozessor mit 3,06 GHZ oder schneller, ein Chipset und ein BIOS, das die Technologie nutzen kann, sowie ein für diese Technologie optimiertes Betriebssystem.